Eine Tauchtauglichkeitsuntersuchung dauert eine knappe Stunde und beantwortet die einzige Frage, die unter Wasser wirklich zählt: Hält dein Körper das aus?
Für den Einstieg füllst du zunächst einen standardisierten Gesundheitsfragebogen aus. Bleibt der komplett auf „nein", brauchst du in der Regel kein Attest. Sobald aber auch nur ein Punkt zutrifft, verlangt der Standard die Freigabe durch eine Ärztin oder einen Arzt.
Typische Auslöser sind Asthma, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Epilepsie, Operationen an Ohr, Lunge oder Nasennebenhöhlen, Schwangerschaft sowie regelmäßige Medikamenteneinnahme.
Unabhängig davon empfehlen wir eine Untersuchung ab 45 Jahren, nach längerer Krankheit, sowie grundsätzlich allen, die regelmäßig tauchen. Für Profi-Ausbildungen wie den Divemaster ist sie ohnehin verpflichtend.
Wichtig: Geh zu einer Ärztin oder einem Arzt mit tauchmedizinischer Ausbildung. Eine allgemeine Untersuchung beim Hausarzt prüft andere Dinge und übersieht genau die Punkte, auf die es beim Tauchen ankommt.
Diese Ärztinnen und Ärzte sind auf Tauchmedizin spezialisiert. Am einfachsten nimmst du direkt Kontakt auf und vereinbarst einen Termin.
Die Liste ist eine Serviceübersicht, keine Empfehlung im rechtlichen Sinn — Terminvereinbarung, Kosten und Behandlung liegen ausschließlich zwischen dir und der jeweiligen Praxis.
Bei Verdacht auf einen Tauchunfall zählt jede Minute. Notruf 144 (Rettung Österreich) beziehungsweise 112 (europaweit). Für tauchmedizinische Beratung und Notfall-Hotline arbeiten wir mit aqua med zusammen — dort bekommst du auch eine Tauchunfallversicherung, die wir jedem aktiven Taucher ausdrücklich empfehlen.
Nächster Schritt
Kein Anruf, keine E-Mail-Pflicht, keine Verpflichtung. Nur eine klare Antwort auf die Frage: „Wo fange ich an?"