Der Erste-Hilfe-Kurs für Taucher: Herz-Lungen-Wiederbelebung, AED, Versorgung von Verletzungen, Schock, Bewusstlosigkeit. Pflicht für Rescue Diver und Divemaster — und einer der Kurse, von dem du im Alltag (nicht nur unter Wasser) wirklich profitierst.
Tauchen ist sicher — aber wenn etwas passiert, ist „Erste Hilfe” nicht nur ein Wort, sondern ein konkretes Set an Handlungen. Der EFR-Kurs ist der internationale Standard für Erste Hilfe bei Tauchunfällen und im Alltag: CPR (Herz-Lungen-Wiederbelebung), AED-Bedienung, Versorgung von Verletzungen, Umgang mit Schock und Bewusstlosigkeit. Die Skills sind 1:1 die gleichen wie in jedem zivilen Erste-Hilfe-Kurs — nur kompakter, taucher-relevant gewichtet.
Der EFR-Kurs ist ein kompakter Ein-Tages-Kurs mit Theorie und viel Praxis. Wir arbeiten mit Reanimations-Puppen, AED-Trainern und echten Verbandsmaterialien. Am Ende des Tages kannst du die Skills nicht nur erklären — du hast sie tatsächlich geübt.
Typischer Ablauf:
Praktisch jeder. Du brauchst keine Tauchausbildung — der EFR ist als reine Erste-Hilfe-Schulung konzipiert. Sogar Familienangehörige unserer Tauchschüler:innen kommen oft mit, weil sie sich nach dem Kurs einfach sicherer fühlen.
Der EFR ist Baustein. Sinnvolle Ergänzungen: Emergency Oxygen Provider für Tauchunfälle, Rescue Diver für tauch-spezifische Rettung. Im EFR-System gibt es zusätzlich „EFR Care for Children” (spezialisiert auf Kinder-Notfälle) und „EFR AED” als Vertiefungsmodule.
Inhaltlich ja. EFR folgt den ERC-Richtlinien (European Resuscitation Council), die auch im Roten Kreuz angewendet werden. Der Unterschied ist nur die Brevet-Karte und der internationale Anwendungsbereich.
In Österreich nicht automatisch — der Führerschein-Kurs hat eigene formelle Anforderungen. Aber inhaltlich erfüllst du nach EFR locker die Anforderungen. Wenn du beides brauchst, sag uns Bescheid: wir können eine Kombi-Lösung anbieten.
Alle 24 Monate. Die Auffrischung dauert einen halben Tag und kostet weniger als der Erstkurs. Wir erinnern dich rechtzeitig per E-Mail.
Ja, gerne. Wir nehmen regelmäßig Nicht-Taucher in unsere EFR-Kurse auf — Eltern, Großeltern, Lehrer. Der Kurs ist genauso wertvoll für den Alltag.
Primary Care = lebensrettende Maßnahmen in den ersten Minuten (CPR, AED, Schock). Secondary Care = Versorgung nach der Lebenssicherung (Verbände, Knochenbrüche, Wartung). Wir machen beides an einem Tag.
Nächster Schritt
Kein Anruf, keine E-Mail-Pflicht, keine Verpflichtung. Nur eine klare Antwort auf die Frage: „Wo fange ich an?"