Delayed Surface Marker Buoy — die Boje, die du noch unter Wasser auslässt und die an die Oberfläche schießt, um deine Position zu markieren. Pflicht-Skill bei Strömungs- und Boots-Tauchgängen, hilfreich überall. Im Kurs lernst du es in 1 Tag — und kannst es dein Tauchleben lang.
Wenn du in Strömung tauchst, vom Boot abtauchst, oder einfach in größerem Wasser unterwegs bist — eine DSMB ist deine Kommunikation zur Oberfläche. Sie sagt dem Boot: „Hier komme ich gleich hoch”, schützt dich vor Booten, markiert deinen Aufstiegspunkt. Viele Tauchbasen weltweit verlangen eine DSMB für Strömungs-Tauchgänge — wer's nicht kann, taucht nicht.
DSMB ist Werkzeug. Sinnvolle Kombinationen: Boat Diving (DSMB ist Teil der Boot-Etiquette), Navigation (DSMB an markierter Stelle), Deep (DSMB markiert deinen Sicherheits-Stop). Nach dem Specialty solltest du immer eine DSMB im Tauchgepäck haben — auch auf Tauchgängen, wo's nicht direkt nötig scheint.
Open-Bottom-DSMB mit 1.2-1.5 m Länge, signal-orange. Beispiele: Halcyon, XS Scuba, Atomic Aquatics. Kosten ~€40-80 für die Boje, plus ~€30-60 für Reel/Spool. Insgesamt €70-140 für ein gutes Setup.
Üblicherweise vom 5-m-Sicherheits-Stop. Theoretisch geht's auch aus 20 m+, aber bei großen Tiefen verbraucht eine open-bottom-DSMB mehr Gas und ist schwerer zu kontrollieren.
Genau dafür ist das Training. Erste Reaktion: Ruhe bewahren, Buddy-Signal, Schneide-Werkzeug (mini-Schere oder Z-Knife) griffbereit. Sehr selten, aber wir üben das.
Für Sicht beim Aufstieg ja. Aber „klassische” Tauchbojen (an der Leine vom Anfang gezogen) sind anders zu benutzen und nicht für Strömungs-Tauchgänge geeignet. DSMB ist im modernen Tauchen Standard.
In Österreich nicht generell — aber an manchen Spots empfohlen oder Pflicht (Donau-Tauchen, Boots-betauchte Seen). International (Liveaboards, kommerzielle Tauchbasen): häufig Pflicht.
Nächster Schritt
Kein Anruf, keine E-Mail-Pflicht, keine Verpflichtung. Nur eine klare Antwort auf die Frage: „Wo fange ich an?"